• Kampfkunst!

    In der Kampfkunstakademie Chang Kwan Chun betreiben wir keinen Kampfsport! Wir studieren mehrere chinesische Kampfkünste!

    Der Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst liegt in der Gewichtung der Ziele.
    Kampfsport hat die Gewichtung -der Name sagt es schon- auf dem Sport. Man lernt zu kämpfen, man will sich (auf Turnieren) messen. Man will oder soll besser sein und möglichst gewinnen. Da Sport prinzipiell mit Regeln belegt ist, lernt man auch diese.
    Kampfsport beschränkt sich sehr oft auf die körperliche Entwicklung.

    In guten Schulen hat Kampfkunst eine andere Gewichtung. Hier steht nicht der Kampf im Vordergrund. Ein Kampfkünstler misst sich nicht mit anderen und meidet jeden Kampf solange er sich vermeiden lässt.

    Ein Kampfkünstler arbeitet ständig an sich selbst. Bewegung, Koordination, Wissen, ... immer ist er auf der Suche nach Perfektion.
    Die aufgeführten Bewegungen sind mehr als nur Angriff- und Abwehrmuster. Sie sind Ausdruck seiner Persönlichkeit.
    In seinen Bewegungen erkennt man seine geistige Reife.

    In der Kampfkunst wird wesentlich mehr vermittelt als im Kampfsport. Z.B.:
    - Bewegung & Koordination
    - Kraft-/Muskelaufbau
    - Meditation
    - Teile der traditionellen chinesischen Medizin
    - Klassische und moderne Waffenkunde
    - Anatomie des menschlichen Körpers
    - Kultivierung des Chi
    - Selbstverteidigung unter Anwendung von Akupunktur-, Strategischen- und Taktischen Punkten

    Kampfkunst begleitet Dich im Idealfall ein Leben lang.
    Im Training lernst Du unter anderem:
    - (Selbst-)Disziplin
    - Muskelaufbau- und Dehnungsübungen
    - Reflexe
    - Haltung
    - Ruhe
    - Atmung
    Und sehr viel Hintergrundwissen

    Kampfkunst wird stark in Dein alltägliches Leben eingreifen!

    Ein weiterer und wichtiger Unterschied zu Kampfsport - bei uns gibt es kein “Stiledenken”. Nach vielen Jahren des Studiums verschwindet diese Denkweise. Alle “Stile” werden eins. Dadurch ist man in der glücklichen Lage ein für seine Möglichkeiten “eigenen” Stil zu finden. Bruce Lee hatte dies schon vor vielen Jahren erkannt und -teilweise vergeblich- versucht zu vermitteln.

  • Kung Fu

    Kung Fu, die traditionelle, jahrhundertealte chinesische Kunst des Kampfes bietet neben den verschiedenen Tierstilen, die ein hohes Maß an Effektivität besitzen, auch die waffenlose Selbstverteidigung wie auch den Kampf mit allen bekannten chinesischen Waffen.

    Kung Fu bedeutet übersetzt einfach “harte Arbeit” und kennzeichnet somit noch keinen Kampfstil. Erst durch den Zusatz des Stilnamens bekommt die Kampfkunst eine Bedeutung.

    Generell gelten die Kung Fu Stile als das effektivste Kampfsystem Chinas. Diese hochentwickelte Kampfkunst kombiniert in einzigartiger Weise die innere Energie und die externe Kraft (Muskelkraft) und erlaubt uns diese ineinander umzuwandeln. Im Notfall gelingt es damit, einen Gegner innerhalb von nur 2 - 3 Sekunden kampfunfähig zu machen. Meistens ohne Blutvergießen und ohne bleibende Schäden.

    Das Shaolin Kung Fu ist die wohl bekannteste Kampfkunst Chinas. Sie besteht aus ca. 200 Formen (Taolu/Kata) und mehreren Kampfsystemen (China Na, Tier-Kampfstile, u.v.m.). Dazu zählen diverse Grund- und Kampf-, sowie Tierimitations- und Waffenformen. Jede dieser Formen enthält Angriffs- und Verteidigungstechniken.
    Das Kung Fu Training in der
    Kampfkunstakademie Chang Kwan Chun vermittelt das sogenannte “Chinese Boxing” von Großmeister Chang Kwan Chun. Es besteht (vereinfacht gesagt) aus den ursprünglich fünf Shaolin Kung Fu Tierstilen Gottesanbeterin, Affe, Schlange, Kranich und Tiger, die der Großmeister um die Stile Drache, Leopard und Adler zum 8-Tiere Kung Fu erweitert hat. Darüber hinaus gehören aber auch die Stile Drunken Monk, Bagua und Wing Chun dazu.

    Die Shaolin Mönche selbst lehren Kung Fu jedoch nicht um zu kämpfen, sondern um das buddhistische Prinzip der Barmherzigkeit zu befolgen.
    Wir sind zwar keine Shaolin Mönche, befolgen aber genauso den Weg des Wude (siehe Philosophie). Somit ist auch das Training in der Kampfkunstakademie Chang Kwan Chun ein einzigartiger Weg um körperlich und geistig den höchsten Stand zu erreichen. Kung Fu Training erfordert wie kaum eine andere Kampfkunst oder auch Sportart ein Höchstmaß an Disziplin und Konzentration sowie den Willen zur Perfektion und den Wunsch die Grenzen der körperlichen Leistung ständig zu erweitern. Es ist die Symbiose perfekter Körperbeherrschung und geistiger Höchstleistung. Durch ein intensives körperliches und mentales Training fördert es die Koordination und erhält die Flexibilität. Man wird wendig, flink und ausdauernd. Das Wissen um diese Fähigkeiten führen zu Gelassenheit und Ruhe. Die Ausbildung geht aber weit über die Körperkultivierung hinaus und beinhaltet auch die Vermittlung eines ganzheitlichen Körperbildes inklusive aller Gesundheitsaspekte wie beispielsweise Akupunktur-/ Akupressurpunkte, Meditation, Ernährung, Philosophie, etc.
    Natürlich kann man sich im Notfall auch sehr gut verteidigen.

  • Tai Chi Chuan

    Tai Chi Chuan, manchmal auch Schattenboxen genannt, bezeichnet eine Reihe von traditionellen chinesischen Körperübungen, die durch sanfte Bewegungen, harmonische Atmung und geistige Konzentration charakterisiert sind. Tai Chi heißt Übertragen “das Höchste” oder “das höchste Gesetz”. Chuan bedeutet Faust. Tai Chi Chuan bedeutet also “Das höchste Gesetz der Faust”.

    Der Name weist somit auf seine Entstehung aus den Kampfkünsten hin. Aus diesem Grund kann man in vielen Bewegungen Elemente der Selbstverteidigung erkennen. Diese Verteidigung richtet sich sowohl gegen menschliche Gegner, als auch im übertragenen Sinne gegen Krankheiten. Der Wissenschaft ist schon lange bekannt, dass Tai Chi Chuan bei Krankheiten nicht nur vorbeugend wirkt, sondern oftmals auch behandelnd. Tai Chi wird deshalb auch von guten Medizinern empfohlen.

    In der Kampfkunstakademie Chang Kwan Chun werden für Anfänger Yang-Formen angeboten. Diese Bewegungen eignen sich durch ihre besondere Art nicht nur für sportliche Menschen, sondern sind auch Kindern, Älteren Menschen, Ungeübten und sogar Kranken und Gebrechlichen zu empfehlen.
    Fortgeschrittene können sowohl die explosiveren und kraftbetonteren Chen-Formen lernen, als auch weiterführend alle Tai Chi Waffensysteme wie beispielsweise Schwert, Stock, Fächer u.s.w.

    Wo Volkshochschulkurse und andere Lehrgänge aufhören, fängt Tai Chi Chuan in derKampfkunst- akademie Chang Kwan Chun erst richtig an. So gehört eine Qi Gong Ausbildung ebenso ins Programm wie Meditation, Gesundheits- und Ernährungslehre sowie Akupressur. Um Tai Chi Chuan vollkommen verstehen zu können, wird auch die Philosophie des Taoismus gelehrt auf die Tai Chi wurzelt.

    Tai Chi Chuan stellt außer Geduld keine großen Anforderungen an den Übenden. Wer diese jedoch mitbringt und es über Jahre hinweg praktiziert, wird die Gelegenheit bekommen die tief verborgenen Geheimnisse des Tai Chi Chuan zu erfahren, seinen Quell für Gesundheit und Lebensfreude zu finden und den Grund dafür erkennen, warum es mit Recht auch als die unüberwindbare und effektivste Kampfkunst der Welt gilt.

    Ein chinesisches Sprichwort sagt: “Wer regelmäßig Tai Chi übt wird stark wie ein Holzfäller, geschmeidig wie ein Baby und erlangt die Gelassenheit eines Weisen”.

  • Qi Gong

    Qi Gong bedeutet übersetzt etwa so viel wie “Arbeit an/mit der Lebensenergie”.
    Qi Gong setzt sich aus körperlichen und mentalen Übungen zusammen um die Lebensenergie zu stärken, den Körper gesund zu erhalten und geistig fit zu bleiben. Es ist fester Bestandteil der jahrhundertealten chinesischen Medizin.
    Es gibt inneres oder stilles Qi Gong (Neidan) und Äußeres oder bewegtes Qi Gong (Waidan).
    Während inneres Qi Gong durch Atem- und meditative Übungen geprägt ist, zählt das Äußere Qi Gong zu den Bewegungs- und Kampfkünsten. Dazu wiederum gehört auch das Tai Chi Chuan.
    Innerhalb des stillen Qi Gong gibt es Übungen mit oder ohne (sichtbare) Bewegungen.

    In der chinesischen Medizin bedeutet das freie Fließen der Lebensenergie durch die Meridiane (Energiebahnen), daß der Mensch gesund ist. Alle Organe arbeiten in diesem Stadium harmonisch zusammen.
    Sind wir krank, haben wir Schmerzen, fühlen wir uns mut- und kraftlos, dann fließt das Qi nicht ungehindert. Irgendwo im Körper gibt es Stauungen, die es zu lösen gilt.

    Qi Gong ist bei uns immer fester Bestandteil der Tai Chi Chuan Übungen. Es ermöglicht uns die Hast des Tages abzulegen und uns voll und ganz dem Studium der Tai Chi Chuan Formen zu widmen.
    Es dient darüberhinaus dazu unsere Lebensenergie zu spüren, Blockaden zu erkennen und abzubauen, die Atmung zu harmonisieren und dadurch körperlich und geistig gesund zu bleiben. Es kann auch helfen dies wieder zu werden.
    Zudem ist Qi Gong ein wundervoller Weg die Selbstwahrnehmung zu verfeinern und das Gespür für die körperliche und psychische Befindlichkeit zu schulen.

    Die Erfahrungen die in Qi Gong gesammelt werden helfen dabei die Vorgänge im Körper beim Tai Chi Chuan zu verstehen und umzusetzen.

  • Wing Chun

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